Ich freue mich, dass du hier bist!

Es ist 1:00 Uhr nachts und ich liege auf der gynäkologischen Station des Johanniter Krankenhauses in Geesthacht, einer kleinen Stadt in Norddeutschland.  Ich habe Angst, mir ist übel, mein Herz rast und ich kann keinen klaren Gedanken fassen.

Was ist passiert?

Einen Tag zuvor war noch alles wie immer – ich habe tagsüber in meinem Verwaltungsjob gearbeitet und abends meine Pferde auf der Weide versorgt. Auf dem Nachhauseweg verspüre ich plötzlich völlig unerwartet einen unerträglich intensiven Schmerz im Unterleib, der mich das Bewusstsein verlieren lässt.

Vierundzwanzig Stunden später habe ich eine schwere Operation hinter mir und warte auf das Ergebnis der Gewebeprobe eines entfernten Eierstocktumors.

Ich bin 35 Jahre alt und noch nie hat mir etwas solche Angst gemacht. Die Ärzte und das Pflegepersonal sind nett, aber unverbindlich. Niemand fühlt sich wirklich in mich ein. Niemand macht mir Mut. Niemand sagt mir, was ich gegen meine Panik machen kann. Niemand tröstet oder erklärt mir etwas.

Was ist, wenn ich Krebs habe?

… So wie meine Mutter und Großmutter?                          

Was würde das für mich bedeuten?

Welche Möglichkeiten habe ich dann?

Muss ich jetzt sterben?

Am dritten Tag ist Visite: Der Tumor ist gutartig.

Obwohl ich versuche mich zu beherrschen, breche ich vor Erleichterung in einen Weinkrampf aus. Die an meinem Bett versammelten Ärzte gucken betreten weg, …nicht so der leitende Professor: Er nimmt meine Hand und sagt dann einen Satz, der mein weiteres Leben verändern wird:

„Meine Herren, da sehen sie mal, woran es in unserem Gesundheitssystem fehlt: Wir sehen in der Regel nicht den einzelnen Menschen mit seinen ganz eigenen Nöten, sondern immer nur die Verbindung zu unseren medizinischen Möglichkeiten. Ihnen allen hier fehlt das Interesse am Menschen, Mitgefühl und Einfühlungsvermögen!“

Sechs Jahr später habe ich meine Zulassung zur staatlich anerkannten Heilpraktikerin und meine eigene Praxis.

Von Anfang an habe ich mich dafür interessiert, wie wir mit unserer gedanklichen Ausrichtung Einfluss auf unseren Körper und damit auf unsere Gesundheit nehmen können. Ich erfasse immer zuerst intuitiv die persönliche Energie eines Menschen, um zu sehen, in welchem Hauptmodus sich der Körper gerade befindet (Stressmodus oder Schöpfermodus).

Ergänzend nutze ich die Informationen zur persönlichen Lebenszahl. Diese errechnet sich aus dem Geburtsdatum und gibt unter anderem Auskunft über die persönlichen Anlagen, die überwiegende mentale Ausrichtung, sowie körperliche Stärken und Schwächen. Weiterhin lässt sich gut erkennen, welche relalitätsbestimmenden Ansichten das Leben erschweren können.

Schon als Kind musste ich ein gutes Gespür für die Stimmungen meiner Familienangehörigen haben, um nicht „zwischen die Fronten“ zu geraten. Für mich selbst gab es dabei kaum Raum für eine persönliche Entwicklung. Um gemocht zu werden, musste ich in meiner Familie stets so funktionieren, dass alle mit mir zufrieden waren.

Ich begann mich schon früh für die Charaktere und Ansichten anderer Menschen zu interessieren. Ich wollte verstehen, wie sie denken, wie sie fühlen und warum sie so unterschiedlich auf die gleichen Umstände reagieren. Warum bekam meine Mutter beim kleinsten Anlass einen Wutanfall und mein Vater blieb selbst bei schlimmen Ereignissen relativ gelassen? Wieso hatte meine Großmutter fast immer gute Laune und mein Großvater erlebte eine schwierige Situation nach der anderen?

Aus der Notwendigkeit, mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten meiner Familienmitglieder gut umgehen zu können, hat sich später mein Interesse für die Neurowissenschaften entwickelt. 

Unsere Ansichten bestimmen unsere Realität.

In Beratungen suche ich zuerst nach Überzeugungen, die zu dieser belastenden Lebenssituation geführt haben. Über den anschließenden Prozess der Erkenntnis verändert sich schrittweise das eigene Selbstwertgefühl und es kann mehr Raum für andere Denkmuster und Ansichten entstehen… plötzlich fühlt sich alles viel leichter an.

Egal ob es um Heilung einer Krankheit, eine belastende Lebenssituation oder eine akute Krise geht,

jede Änderung beginnt immer im eigenen Kopf.

Als ich damals so schwer erkrankte, war ich weit von meinem Lebensweg abgekommen. Ich hatte ein geringes Selbstwertgefühl und spürte kaum noch Freude, weder in meinem Job, noch in meiner damaligen Ehe. Die meiste Zeit hatte ich negative Gedanken und fühlte mich wertlos, traurig und unausgefüllt. Ich wusste damals nicht, dass es genau diese innere Stimmung war, die mich immer weiter dahin trieb, wo ich auf keinen Fall hin wollte.

Meine Erkrankung war wie eine Warnung. Intuitiv habe ich damals gespürt, dass sich mir auf diese Art die Chance bietet, ein lichtvolleres Leben zu wählen. Eines, mit dem ich mich wertvoll fühle und in dem ich selbstbestimmt Dinge tue, die mir entsprechen.

Heute habe ich das erreicht und es fühlt sich wie ein neues Leben an.

Dies auch anderen Frauen zu ermöglichen, macht mir immer wieder große Freude. Daher liebe ich es, mit Frauen zu arbeiten, die wirklich etwas in ihrem Leben verändern möchten. 

Im August 2016 hatte ich dann ein intensives Gespräch mit meiner besten Freundin und Therapeutenkollegin Hella Hampe. Auch sie unterstützt in erster Linie Frauen, die sich in unterschiedlichen Gesundheits-, Lebens- oder Krisensituationen befinden.

Da sich unsere therapeutische Arbeit optimal ergänzt, haben wir beschlossen, ein gemeinsames Onlineprojekt für Frauen aufzubauen.

Mit „Weibliche Selbstliebe – Glitzern statt Gefallen“  unterstützen wir Frauen, die aktiv ihren Weg aus belastenden Situationen finden wollen, um ein Leben zu führen, dass sich wirklich gut anfühlt.

Nur wer sich selbst wirklich kennt, versteht und liebt, kann bewusst und in liebevollem Austausch mit anderen seinen ganz persönlichen Lebensweg gehen.

Woher du weißt, ob es auch wirklich dein Weg ist?

Du erkennst es daran, dass es sich gut für dich anfühlt, egal was andere dazu sagen.

Ich freue mich, wenn ich dich dabei unterstützen darf!

Herzlichst, deine

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